Auf nach Berlin
Vom 09. – 11. Juli besuchten wir Berlin mit Teilnehmenden aus Deutschland, Somalia, Mazedonien, Brasilien, der Ukraine und Kanada.
Stadtplan lesen üben
Untergebracht war die Gruppe im Hotel Transit Loft im Stadteil Prenzlauer Berg. Dadurch war es möglich, vieles zu Fuß zu laufen. So erhielten alle einen guten Überblick – ganz nebenbei wurde das Lesen eines analogen Stadtplans geübt.
Schweigend gedenken
Unsere ukrainischen Jugendlichen führten uns gezielt an die Mahnwache der ukrainischen Community Deutschlands, welche sich direkt vor der russischen Botschaft in Berlin befindet. Da wurde es dann plötzlich ganz still. Dieser Ort verdeutlichte einmal mehr, wie viel Leid dieser Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine über viele Menschen gebracht hat. Es gibt zudem Schautafeln und eine Erinnerungsecke an Alexej Nawalny, dem russischen Regimegegner. Hier konnte Emphatie ganz praktisch gelebt werden.
Geschichte anschaulich erklärt
Der Besuch im Deutschlandmuseum war für viele ein echtes Highlight. Dort wird Deutschlands Geschichte so anschaulich und spannend erzählt, dass Lernen richtig Freude macht – ein echter Ausflugstipp!
Wow, ist das schön!
Der Besuch des Doms dauerte länger als geplant, weil die Jugendlichen von seiner hellen, freundlichen Schönheit völlig begeistert waren – überall ein spontanes "Wow!". Fasziniert entdeckte die Gruppe immer neue Details an den Innenwänden. Und auch der Aufstieg zur Aussichtsplattform hat sich gelohnt: Die Aussicht war beeindruckend, und so eine schöne Kirche hatten viele noch nie gesehen.
Auf dem Wasser durch Berlin
Eine Fahrt auf der Spree führte die Gruppe vorbei am Reichstag und der Museumsinsel bis zum Schloss Bellevue, in dem der Bundespräsident amtiert. Die gehisste Flagge sagte uns, dass Herr Steinmeier in Berlin ist – leider haben wir ihn nicht getroffen, wobei Boghdan aus der Ukraine meinte, er würde ihn gerne mal treffen. Vielleicht ja beim nächsten Mal!
Herr Steinmeier, sind Sie zuhause?
Aus der Heimat vertrieben
Für Sonntag stand der Besuch des Museums für Flucht, Vertreibung und Versöhnung auf dem Programm. Hier konnte viel entdeckt werden und es wurde veranschaulicht, dass das Schicksal, aus der Heimat vertrieben worden zu sein, viele Menschen teilen.
Mit meiner Geschichte bin ich nicht allein.
Berlin als Augenöffner
In einer Abschlussrunde reflektierten die Jugendlichen, ihre Gedanken zum bisher erlebten. Dabei sammelten sie ihre Statements handschriftlich und kreierten von ein Plakat.
Stadtgeräusche lauschen
Als Abendprogramm machten wir noch einen Abstecher in das Theater unterm Dach und besuchten das Hörspielfestival e.V. /artspring Berlin und lauschten verschiedenen Stadtgeräuschen.