Unterschiedliche Sprachen, gemeinsames Spiel
Die unterschiedlichen Jugendlichen aus Lohfelden und Kassel lernten sich zunächst in vielfältigen Gruppenspielen kennen. Das Motto der Woche "Fremde Welt" wurde sofort erfahrbar, denn es wurden unterschiedliche Sprachen gesprochen und schnell unterhielt man sich über die Besonderheiten zwischen den einzelnen Nationen. Dabei half eine Sprachmittlerin und die eigenen Hände und Füße.
Welche Länder gefallen uns?
In Spielen wurde erkundet, wohin die Teilnehmenden gerne mal in den Urlaub fahren wollen oder wo sie schon einmal waren. Welche Länder ihnen besonders gefallen und was sie daran so schön finden. Das warme Wetter in vielen vorgeschlagenen Ländern stach hervor und auch die andere Kultur.
Ich würde gerne Urlaub in meiner Heimat machen.
Kreativ mit Stempeln und Schablonen
Ganz praktisch wurde es für alle an der Gestaltung des eigenen T-Shirts mit Drucktechnik. Einige arbeiteten mit Buchstabenstempeln, andere kreierten eigene Schablonen. Am Ende hatte jede/r ein cooles selbst kreiertes T-Shirt als Souvenir der Woche.
Einführung in die Filmkunst
Um Filme produzieren zu können, erklärte der Medienpädagoge Mike Huntemann die Kameratechnik so gut, so dass alle wussten, wie die Kamera zu führen ist, wann man still sein muss und wie die besten Bilder aufgenommen werden.
Achtung, Kamera läuft, Ton läuft, Ruhe bitte!
Ukrainische Leckereien
Gemeinsam drehten die Jugendlichen einen genialen Kurzfilm als Anleitung zum Nachmachen der leckeren Teigtaschen mit Kirschen gefüllt (Wariniki). Der sog. Vorspann, den man nicht sieht, war das gemeinsame Einkaufen der Zutaten, die Diskussion um das Rezept (jeder kannte eine eigene Variation) und was wann und wo und wie mit der Kamera aufgenommen wird.
Mhm, sind die lecker!
Wer entscheidet, wen ich heirate?
Fremde Welt bedeutet auch, sich mit den Unterschieden der Religionen im Bereich der Partnerwahl zwischen jungen Menschen zu beschäftigen. Wer entscheidet eigentlich, wer wen heiratet? Das ist ein spannendes Thema und auch hier ist ein sehr beeindruckender Kurzfilm entstanden, der zum Nachdenken einlädt.
Ich wünsche mir irgendwann, dass ich nicht mehr auf meine Eltern höre, sondern mein eigenes Leben in Deutschland leben kann.
Unsere Filme werden fertig
Nachdem alles im Kasten ist, werden die Videobeiträge bearbeitet. Unter Anleitung editierten die Jugendlichen so ihre Filme in den Räumen des Medienbildungszentrums Nord im Kulturbahnhof Kassel.
Kulinarische Entdeckungen
Die Fremde Welt hat allerhand zu bieten, so auch die unterschiedlichen Speisen. Die Jugendlichen hatten Spaß miteinander, Neues in einem syrischen Restaurant in Kassel zu probieren.
Alleine wäre ich hier nie hergegangen. Ich kannte das Restaurant überhaupt nicht.